Alles läuft gegen uns

Alles läuft gegen uns

Am 25.01. stand das Auswärtsspiel beim ATSV Güstrow auf den Plan. Um ausgeruht in dieses wichtige Spiel zu gehen, waren wir extra einen Tag früher nach Meck-Pom gefahren. Die Zielsetzung war klar: wenn wir die Sache bezüglich eines möglichen Abstieges selbst in der Hand haben wollten, musste etwas Zählbares her. Im ersten Viertel hatten wir die erste Möglichkeit, doch es fehlte die Schlägerberührung im Kreis. Danach schlug der Gastgeber 2 Mal eiskalt zu. Doch wir blieben im Spiel & dran, erzielten nach einem starken Zusammenspiel den Anschlusstreffer durch einen Stecher von Valentin. Güstrow antwortete jedoch postwendend. Das Spiel blieb offen & umkämpft mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor Ende des 1. Viertels und zu Beginn des 2. Viertels zeigten wir uns jedoch als die wachere Mannschaft: so stand es nach 16 Minuten dank eines Doppelpacks von Felix 3:3. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff ging der ATSV wieder mit 2 Toren in Führung, wir wiederum nutzten keine unserer zahlreichen Möglichkeiten.

Im 3. Viertel war es das gleiche Spiel: wir kämpften mit Herzblut, nahmen Schmerzen in Kauf, gaben alles. Doch nur der ATSV traf, wenn auch nur 1 Mal. Mit 6:3 ging es ins letzte Viertel. Dort brach uns die gelbe Karte für unseren Trainer & damit die Unterzahl etwas das Genick. Innerhalb von 2 Minuten war aus 3 Toren Rückstand ein 5-Tore-Rückstand. Wir antworteten zwar (in Unterzahl) mit 2 Tore (diesmal Alex mit dem Doppelpack) in unter einer Minute. Wir waren dran, doch mit Blick auf unsere Chancenverwertung, war die Hypothek zuvor womöglich zu hoch. Kurz vor Schluss machte Felix sein drittes Tor und damit zwar noch das 8:6 & wir nahmen den Torhüter heraus, doch Güstrow setzte den 9:6 Schlusspunkt.

Ärgerlich für uns: auch manche Schiedsrichterentscheidung wurden sehr ungünstig & fragwürdig gegen uns bzw. für Güstrow ausgelegt (kleiner Funfact: in Nachhinein wurde sogar von den Mannen in Gelb zugegeben, dass gewisse Situationen leider zugunsten der Hausherren entschieden wurden, besonders bei der Thematik des „ins Brett-spielens“). Aber am Ende ist es unsere Chancenverwertung, die möglicherweise ein Unentschieden verhindert.


Da unsere Tabellennachbarn aus Berlin (Charlottenburg & Spandau) leider ihre Spiele positiv gestalteten stehen wir nun wie schon letzte Saison mit dem Rücken zur Wand. Tabellenletzter, 2 Spiele noch zu gehen & das schlechteste Torverhältnis. Kämpfen, kämpfen, kämpfen ist die Devise!!
(und dann schauen wir was rausspringt)

#regionalliga#svmotormeerane#sogehtsächsisch