Eiskalter Abschluss zum Schluss

Eiskalter Abschluss zum Schluss

Bei eisigen Temperaturen ging es vergangenen Sonntag (18.01.) zum Sachsenderby in die Hauptstadt zum ESV Dresden. Wir hatten wie jedes Spiel natürlich Ziele: 1. besser spielen als in Osternienburg (was nicht allzu schwer sein sollte) & 2. nicht die ersten 15 Minuten verschlafen wie zum Saisonauftakt gegen die Dresdner. Wir hatten uns einen Schlachtplan zurecht gelegt & spielten diesen auch. Halbfeldverteidigung & Anwippen der Verteidiger durch unsere Stürmer, sowie für unsere 3 Verteidiger kompromisslose Manndeckung.

Dieser Plan ging auch im großen und ganzen auf. Nach nicht einmal 5 Minuten konnte Seppel uns auf die Anzeige bringen. Danach (& auch davor) war es, wie das ganze Spiel über ein waschechter Fight. Chancen auf beiden Seiten, starke Torhüter, viele Zweikämpfe und kaum jemand hatte richtig Platz sich zu entfalten. Wir wollten das 2. Tor erzielen, doch es wurde bis kurz vor dem Halbzeitpfiff nichts daraus. Denn da nutzten wir die zuvor entstandene Überzahl durch Strafe endlich aus & Felix erzielte das 0:2. Doch Dresden konnte sogleich antworten mit dem 1:2.

Nach der Pause blieb es weiterhin ein offenes, umkämpftes Spiel & der ESV schlug daraus anfänglich etwas mehr Kapital, auch unter Mithilfe von uns. Erst das 2:2, dann ein sehr sehr gurkiges 3:2 & nicht mal 60 Sekunden später das 4:2. Scheiße aber auch. Doch wir steckten nicht auf & kamen wieder durch Felix mit dem Ende des 3. Viertels wieder auf ein Tor heran. Im letzten Viertel hieß es beißen und den Ausgleich erzielen. Und: nach einer missglückten Abwehraktion des ESV, machte Dirk das 4:4. Doch kurz vor Schluss der erneute Dämpfer: 5:4. Wir rannten die letzten Minuten an, nahmen den Torhüter heraus und gaben alles.

Klingt ein bisschen wie aus der Saison 23/24 in der Oberliga, damals erzielten wir kurz vor Schluss das 3:3. Und heute: 20 Sekunden vor Ende der Spielzeit erzielte Dirk mit einer starken Aktion den verdienten und umjubelten 5:5 Ausgleichstreffer. Bisschen Deja-Vu würde ich sagen. Somit nehmen beide Mannschaften einen Punkt mit.

Nächste Woche ist dann wieder Heimspiel angesagt, wenn die Berliner aus Charlottenburg zu uns kommen. Dort wollen wir einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt in der Regionalliga gehen.

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