Samstag – 7.2. 2026: Neblig, Nieselregen, kalt und wieder einmal gaaanz zeitig… Wir trafen uns wie immer auf dem Parkplatz vor der Freiberger Halle und starteten mit einer gut aufgestellten Mini/U6 – Mannschaft und einer stark dezimierten wU8-Mannschaft. 2 unserer Spielerinnen hat es leider erwischt, sie waren krank und konnten nicht mit. Wir hatten mit Emilia und Jasmin 2 „alte Hasen“ und mit Lynn eine ganz neue Spielerin, die erst seit dieser Hallensaison überhaupt Hockey spielt, dabei: Mit nur 3 Spielerinnen und der Zusage aus Erfurt mehrere Spielerinnen ausleihen zu dürfen starteten wir nach Erfurt. Unser Trainier Andreas spielte schon ein paar Tage in Gedanken damit Marie von unseren Minis (U6) mit den großen Mädels spielen zu lassen und setzte die Idee zum Glück auch um. Und was soll man sagen? – eine sehr gute Entscheidung.
Mit nunmehr 4 Meeraner Spielerinnen und einer geliehenen Spielerin, Marienette von der Erfurter U6 Mannschaft ( hm da war wohl ein Knacken in der Leitung), starteten die Mädels gegen die 2. Mannschaft des HCLG ins Turnier. Nach dem ersten kurzen Abtasten liefen unsere Mädchen zu Hochform auf. Sie spielten die Gegnerinnen immer wieder aus und Jasmin eröffnete einen Torschussmarathon – das erste fiel in der 2. Minute, Emilia erhöhte kurz darauf zum 2:0 und dann spielten die Meeranerinnen immer wieder sauber um die HCLG – Mädchen herum und zwischen ihnen hindurch, Jasmin und Lynn vorn im Sturm und Emilia und Marie hinten in der Abwehr. Alle Spielerinnen trauten sich, in Zweikämpfe zu gehen und den Gegnerinnen die Bälle abzunehmen, zum Teil spielte Jasmin allein gegen 3 Gegnerinnen, die versuchten das Tor vor ihr zu verteidigen, und setzte sich durch. Die Meeraner Spielerinnen belohnten sich mit einem 6:1 Sieg.








Das 2. Spiel gegen Tresenwald lief genauso gut an wie gegen HCLG – unsere Spielerinnen zeigten schöne straffe Abspielkombinationen nach vorn und belohnten sich bei ganz vielen Angriffen auf die Tresenwalder Tore. Marie hielt als Verteidigerin genau wie Emilia prima ihre Stellung, verteidigte ein Tor und spielte die Bälle nach vorn und half so Lynn und Jasmin im Angriff. Das 2. Spiel endete hochverdient mit einem 7:0. – Der 2. Sieg bedeutete in der Vorrunde 1. Platz – Finale!
Nun hieß es warten auf unser letztes Spiel: das Finale. Dieses Spiel bestritten wir gegen die Mannschaft des PSV Chemnitz; und hier trafen wir auf alte Bekannte aus der Punktspielsaison der wU10. Die Mädchen von Chemnitz, genau wie Emilia und Jasmin, spielen schon eine Weile zusätzlich in der wU10 und so wurde es hier richtig spannend.
Die Chemnitzerinnen spielten wie immer sehr selbstbewusst auf und unsere Mädels gingen sofort hochkonzentriert in das Spiel, wussten sie doch, dass es mit 2 zwar hochmotivierten aber noch nicht so erfahrenen Spielerinnen – Marie und Lynn – nicht leicht wird, hier Paroli zu bieten. In diesem Spiel zeigten sie aber wirklich was Siegeswille ist und so verteidigten Emilia und Marie unsere Tore super. Sie ließen nur einmal die Chemnitzerin vor unser Tor, was die Nummer 48 auch prompt nutzte. Vorn gaben Jasmin und Lynn ihr bestes und so konnten sie die Zweikämpfe oft für sich entscheiden – auch Lynn traute sich und ging auf die Gegnerinnen zu, blockte Bälle ab und holte diese zurück. Die vier spielten prima zusammen – und so schafften sie es, dass Jasmin die Kugel zweimal im Chemnitzer Tor versenken konnte.
Endstand war ein hochverdientes 2:1. Damit holten sie sich den Turniersieg in der Altersklasse wU8.
Ein dickes Dankeschön gilt auch der Erfurter Spielerin Marienette, die als wirklich sehr junge Auswechselspielerin unsere Mädels zumindest mental unterstützte und damit für uns auch zu den Turniersiegerinnen zählt.



Das 1. Domspatzenturnier in der Halle war aber auch ein Turnier der Minis. Für Meerane fuhren 6 Kids mit, die zeigen wollten – und Spoiler: auch konnten – dass in ihnen die Spieler von morgen stecken. Für Meerane standen Ole – Pepe, Nathanael, Amalia, Livon und Jonas auf dem Feld. Auf ihre 2. Auswechselspielerin Marie mussten sie für die krankheitsgeschwächte wU8 verzichten.
Das erste Spiel bestritten Sie gegen die Minis von SSV Vimaria. Da Weimar von Anfang an Druck machte, lagen unsere U6-Kinder schnell mit 0:2 zurück. Doch sie schafften es, zunehmend das Spiel zu übernehmen und schließlich 2:2 auszugleichen.








Im 2. Vorrundenspiel trafen sie auf den Erfurter HC 1. Dieser hatte vorher Weimar mit 2:1 besiegt. Der Papierform nach war das also der vermeintlich noch schwerere Gegner. Doch inzwischen hatten sich unsere Meeraner Kids als Mannschaft gefunden. Nun klappten endlich auch die Zuspiele und die Seitenwechsel und führten folgerichtig zu schönen Toren. Den entscheidenden Siegtreffer zum 2:1 gelang unserer jüngsten Spielerin Amalia. Sie sicherte damit ihrem Team den Einzug ins Finale.
Im Finale gegen den SSC Jena, die vorher gegen den Erfurter HC2 und Tresenwald gewonnen hatten, liefen unsere Zwerge zur Höchstform auf. Sie ließen Jena kaum vor das eigene Tor kommen und rannten ihrerseits ständig gegen die Jenaer Abwehr an. Irgendwie wollten sie wohl unseren U8-Mädchen im Ergebnis nacheifern, denn das Ergebnis fiel mit ebenfalls 7:0 unerwartet hoch aus. Neben unserem Schützenkönig Livon trugen sich auch Jonas und Amalia in die Torschützenliste ein. Letztere traf im Finale sogar zweimal und scheint das gleiche Torjäger-Gen wie ihre große Schwester Jasmin geerbt zu haben.
Da in den verschiedenen Altersklassen jeweils in 2 Gruppen gespielt wurden, sind die beiden 1. Plätze umso höher zu werten, da bei den Minis/U6 insgesamt 6 Mannschaften und bei den wU8 sogar 7 Mannschaften starteten.


Die elterliche Fankurve der Meeraner Kids erlebte einen spannenden Turniertag und konnte sich gemeinsam mit den Mannschaften und ihren Trainern und Betreuern Andreas, Sue, Louisa und Marko riesig über einen Turnierdoppelsieg freuen.







Im Übrigen waren unsere Minis auch bereits am 17.01.2026 zum Keksrollenturnier in Jena erfolgreich. Dort spielten ebenfalls 6 Mannschaften in der Altersklasse der Minis/U6. Unsere Meeraner Minis holten sich die Silbermedaille. Nur Bayreuth war zum Turnier in Jena besser.
Fotos: Privat
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