13. September 2026 | SV Motor Meerane – WU12
Heimspieltag in Meerane! Die eigenen Fans am Spielfeldrand, die Eltern mitfiebernd dabei und unsere Meeraner Mädels mittendrin. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Hockeysonntag waren da – jetzt mussten nur noch die Tore her. 🏑
Spiel 1: SV Motor Meerane gegen SSC Jena
Zu Beginn hieß es erst einmal: abtasten, beobachten und schauen, was der Gegner so vorhat. Beide Mannschaften ließen es zunächst ruhig angehen. Unsere Mädels übernahmen dabei größtenteils die Spielkontrolle und waren über weite Strecken spielbestimmend.
Doch wer den Gegner nicht entscheidend unter Druck setzt, muss aufpassen, dass er nicht selbst überrascht wird. In der 20. Minute wurde unsere Defensive etwas unsicher – und Jena nutzte die Gelegenheit eiskalt zum 0:1.
Das Halbzeitfazit fiel entsprechend aus: Da war noch Luft nach oben! Unsere Mädels wirkten ein wenig verschlafen. Vielleicht war der Sonntagmorgen doch noch nicht ganz aus den Hockeyschlägern gewichen?
In der zweiten Halbzeit kam Jena zunehmend besser ins Spiel und übernahm mehr und mehr die Kontrolle. Meerane wollte sich damit aber nicht zufriedengeben. Um doch noch den Ausgleich zu erzwingen, wurde die Mannschaft offensiver ausgerichtet. Der Mut zum Risiko war da, doch leider blieb die Belohnung aus. Kurz vor Schluss nutzte Jena die entstehenden Räume und erhöhte auf 0:2.
Damit war die erste Partie verloren. Ein Spiel, in dem durchaus mehr drin gewesen wäre – aber eben auch eines, das zeigte, dass Spielkontrolle allein noch keine Tore schießt.
Mund abputzen, Krönchen richten und im zweiten Spiel zeigen, was wirklich in uns steckt!






Spiel 2: SV Motor Meerane gegen den Gegner aus Lauchhammer
Und genau das hatten sich unsere Mädels vorgenommen! Nach der ersten Partie wollten sie den Eltern und allen anderen Fans am Spielfeldrand noch einmal zeigen, was sie drauf haben.
Auch gegen Lauchhammer begann das Spiel mit vorsichtigem Abtasten. Doch diesmal wurde schnell deutlich: Spielerisch war Meerane die bessere Mannschaft! Es wurde kombiniert, Druck gemacht und immer wieder der Weg nach vorne gesucht. Nur das Wichtigste wollte zunächst nicht gelingen – das Tor.
Erst in der 15. Minute platzte endlich der Knoten: 1:0 für Meerane! Die Erleichterung war groß. Allerdings schien die Führung unseren Mädels zunächst etwas zu viel Sicherheit zu geben. Ein wenig Nachlässigkeit, und Lauchhammer nutzte die Gelegenheit zum 1:1-Ausgleich.
Doch anders als im ersten Spiel ließen sich unsere Mädels davon nicht lange beeindrucken. Die Antwort folgte prompt: 2:1 für Meerane! So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel brauchte die Mannschaft erneut etwas Anlaufzeit. Das Wetter machte es den Spielerinnen offenbar auch nicht unbedingt leichter. Doch trotz des etwas schleppenden Starts blieb Meerane klar die bessere Mannschaft. Der Ball wollte nur nicht so häufig ins Tor, wie es die Spielanteile eigentlich vermuten ließen.
Dann kam Jasmin! Sie setzte sich stark gegen gleich mehrere Gegenspielerinnen durch und belohnte ihren Einsatz mit dem 3:1. Eine starke Einzelaktion, die zeigte, was mit Mut, Tempo und Entschlossenheit möglich ist!
Danach plätscherte die Partie zunächst etwas vor sich hin. Lauchhammer gab sich nicht geschlagen und kam noch einmal auf 3:2 heran. Sollte es etwa doch noch einmal spannend werden?
Nicht mit Jasmin! Kurz vor Schluss machte sie endgültig den Deckel drauf und stellte mit ihrem Treffer zum 4:2 den verdienten Endstand her. Der Jubel war groß – und die Antwort auf das erste Spiel war gelungen!
Für Meerane spielten: Hannah, Laura, Annika, Greta, Florentine, Jasmin, Lynn, Mara, Nika, Tessa, Svea, Maria, Emilia und Julia






Fazit: Zwei Spiele, zwei Gesichter – und am Ende Grund zum Jubeln!
Der Heimspieltag zeigte einmal mehr, wie eng Erfolg und Misserfolg im Hockey beieinanderliegen können. Gegen Jena fehlten die letzte Konsequenz und die nötige Wachheit. Gegen Lauchhammer präsentierten sich unsere Mädels deutlich entschlossener, spielerisch überlegen und kämpferisch stark.
Natürlich gibt es weiterhin Dinge, an denen gearbeitet werden muss: die Konzentration über die gesamte Spielzeit, die Konsequenz vor dem Tor und das Verteidigen auch dann, wenn man selbst gerade führt.
Aber genau dafür sind solche Spieltage da. Aus Niederlagen lernen, nach Rückschlägen aufstehen und im nächsten Spiel wieder angreifen.
Und die Moral von der Geschicht? Aufgeben gibt’s bei Meerane nicht!
Das gemeinsame Training der wu10 und wu12 zahlte sich aus:
Am Ende der Saison haben die Spielerinnen im Pokal wu12 einen starken 3. Platz belegt. Alle Spielerinnen sind hier über sich hinaus gewachsen. Nicht nur die Großen auch die Kleinen haben alles gegeben. Ein dickes Dankeschön an die Trainer und Betreuer der Mädchenmannschaften Lars, Hagen, Max, Nico und Marko für das Herauskitzeln der starken Leistungen – egal ob im u10, u12 oder u14 – Bereich.

Ein großes Dankeschön an alle Eltern und Fans, die unsere Mädels am Spielfeldrand unterstützt und mitgefiebert haben. Ihr seid ein wichtiger Teil unseres Teams!
geschrieben von Max und Silvia
Fotos : Privat
#sogehtsächsisch

