Zum Sonntag ging es für uns nach Leipzig zum LSC. Schon vorher war uns klar (wie eigentlich immer): dieses Spiel wird kein leichtes, da der LSC & auch wir den Leipzigern nichts schenken werden. Wir kamen besser in die Partie, standen defensiv gut & hatten Chancen in der Offensive. Doch so richtig gefährlich wurde es dennoch nicht.

Erst eine Strafecke brachte uns die 0:1 Führung. Julius konnte die eigentlich verstoppte Ecke schlussendlich doch noch ins Netz befördern. Mit dieser Führung gingen wir dann auch in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel kam auch der LSC mehr in die Partie & auch zu gefährlichen Chancen. Bis zum Ende des 2. Viertels konnten sie diese glücklicherweise nicht nutzen.

Im 3. Viertel war es ein relativ offenes Spiel, und wir konnten eine unserer Chancen, nach gutem Nachsetzen durch Domi, zu einer 2-Tore-Führung ummünzen. Wir hatten auch noch die Möglichkeit die Führung auszubauen, doch es wurde nichts. Und der LSC fightete ebenfalls weiter & bei manchen von uns schwanden scheinbar entweder die Kräfte oder sie dachten, dieses Spiel sei gewonnen. Aber man muss 60 Minuten konzentrieren spielen & bissig bleiben.
Das 4. Viertel war dann das der Leipziger. Wir hatten kaum noch Entspannung, es schlichen sich Unkonzentriertheit & fehlende Manndeckung ein. So kam es wie es kommen musste: 8 Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer, 2 Minuten vor Ende dann der Ausgleich. Wir hatten mit einer letzten Strafecke die Möglichkeit, das Spiel zwar wieder zu unseren Gunsten drehen, doch der Schuss wurde stark auf der Linie geklärt. Somit stand am Ende irgendwie doch ein leistungsgerechtes Unentschieden nach diesem phasenweise hitzigen und zweikampfbetonten Spiel.
Nächsten Sonntag reisen wir dann wieder Richtung Leipzig aber diesmal etwas weiter außerhalb. Der Tabellenführer aus Machern, der Tresenwalder HC begrüßt uns auf seinem heimischen Platz. Man könnte sagen, nach der aktuellen Tabellensituation: Es ist ein Spitzenspiel. Und wir werden hoffentlich alles daran setzen, dieses auch so zu gestalten.
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