Nicht schön, aber effektiv.

Nicht schön, aber effektiv.

Bei schönstem Wetter beginnen wir unsere Spielvorbereitung gegen die Damen des Spandauer HTC mit einem entspannten Spaziergang durch den Wilhelm-Wunderlich-Park. Mit ausreichend Sauerstoff im Gepäck und hoch motiviert starten wir routiniert in die Erwärmung und sind überzeugt, die nächsten drei Punkte einzusammeln. Das erste Spiel in dieser Saison sind wir der klare Favorit und bereiten uns darauf vor, dieser Rolle gerecht zu werden. Wir wissen aber auch, dass uns solche Spiele schwer fallen können. Eins sei vorab gesagt: Das schönste Hockey konnten wir heute nicht zeigen, uns gelingt es aber dennoch ein deutliches Ergebnis abzuliefern.

Auf unsere Standards ist Verlass

Wir versuchen an das vorherige Spiel in Potsdam anzuknüpfen und möglichst viele Angriffe mit einem Torschuss abzuschließen. Das gelingt uns vor allem in den ersten Minuten nicht und wir profitieren in Halbzeit eins von unseren Standards. Die Fans müssen sich bis zur 13. Spielminute gedulden, als es Melli bei der zweiten Ecke des Spiels gelingt, uns mit einem flachen, mittigen Schuss in Führung zu bringen. Sechs Minuten später können wir wieder durch eine kurze Ecke von links auf 2:0 erhöhen. Bis zur Halbzeit bauen wir unseren Vorsprung auf 4:0 aus. Die nächste Ecke in der 21. Spielminute trifft Marie als Reingeberin im Nachsetzen. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause erarbeitet sich Joe-Ann einen Siebenmeter, den Melli kurze Zeit später souverän verwandelt.

#Arbeitssieg

In der Pause analysieren wir, was wir besser machen können und nehmen uns vor, schneller und öfter zu passen, uns nicht mehr in die Ecken abdrängen zu lassen und konsequenter abzuschließen. Wohlwissend, dass die ersten 30 Minuten nicht sehr überzeugend waren, können wir auch im dritten Viertel keine bessere Leistung abrufen. In der 45. Minute gelingt uns das erste Tor, das nicht aus einer Standardsituation entstanden ist. Ansonsten fällt es uns schwer, unser Spiel durchzusetzen und mit sehenswerten Spielszenen zu glänzen. In der 50. und 52. Minute treffen wir zum 6:0 und 7:0. Unser letztes Tor lässt erahnen, zu was wir im Stande sein können. Nach einer starken Aktion im Mittelfeld legen wir im Schusskreis quer und können somit ins leere Tor einnetzen. Kurz vor Schluss gelingt es den Berlinerinnen via Ecke zum 7:1 Endstand zu treffen.

Fazit

Das können wir besser, aber auch solche Spiele möchten gewonnen werden. Und unser Sieg war zu keiner Zeit gefährdet. Wir haben gesehen, dass auf unsere Torhüterinnen absoluter Verlass ist. In den wenigen Situationen, in denen sie sich beweisen konnten, haben sie abgeliefert. Nun heißt es nochmal volle Kraft voraus. Am Sonntag, den 06.03. erwarten wir die Damen des Berliner SC und freuen uns, euch um 13 Uhr in der Karl-Heinz-Freiberger-Halle begrüßen zu dürfen.